Archiv für September 2009
Tja, so kann es gehen… am 13.08. diesen Jahres startete ich den Versuch, einen Twitter-Account zur Vernetzung von Bloggern angelegt. Zugegeben: Es war einfach eine Idee. Nicht wirklich durchdacht, aber einen Versuch wert.
Nun, einige Wochen später kann ich sagen, dass das Projekt eine Sackgasse war – zumindest in dieser Form. Der einzige der mit dem Hashtag "Blogs_de" getwittert hatte, war ich. Der Account hatte 75 Follower (einige bekannte themenverwandte waren auch dabei). Allerdings war der Artikel im n:b:e-Blog die einzige Werbung außerhalb von Twitter. Kurz und gut: Ich lege den Versuch zu den Akten.
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Wer es noch nicht gesehen hat: Ich habe das bekannte Kommentarsystem von DisQus in den Blog integriert. Das System ermöglicht unter anderem die Verknüpfung der in einem WordPress-Blog abgegebenen Kommentare (der mit DisQus betrieben wird) mit dem eigenen Twitter-Account. Perfekt für Leute die gerne ihre geschriebenen Blog-Kommentare twittern möchten. Das Tool kann darüber hinaus noch viel mehr. Einen sehr guten Bericht gibt es hier. Die Nutzung ist kostenlos.
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Nachdem ich mich die letzten Tage doch endlich mal ein wenig in Facebook umgeschaut habe dachte ich mir es ist Zeit, die Facebook-App auf meinem BlackBerry auszuprobieren. Da die BlackBerry App World scheinbar immer noch nicht für den Bold 9000 verfügbar ist, musste ich es manuell installieren. Ich entschied mich für die Installation über den PC. Am Ende der Installation kam ein Fehler (Error 300 wenn ich es noch richtig weiß). Das Programm läuft aber Stand jetzt einwandfrei. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich Facebook nicht zum regelmäßig Publizieren von Artikeln und News verwende und als Netzwerk-Tool Xing bevorzuge. Ich denke aber das ich allein zum Testen Facebook etwas intensiver einsetzen werde.
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Das Vergnügen dauerte nicht lange: Monopoly City Streets wird neu gestartet. Wann genau, wurde noch nicht bekannt gegeben. Als Grund für den Neustart wird zum Einen der große Ansturm beim Release (1,7 Millionen Anmeldungen allein am ersten Tag zwangen den Server in die Knie – die Betreiber erhoffen sich durch den Neustart nun wohl Chancengleichheit) sowie einige Bugfixes genannt. Ich vermute sie werden durch den Reset einige Spieler verärgern. Mein Portfolio sah auch nicht so schlecht aus. Ich hoffe es bleibt der einzige Neustart.
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Man liebt es oder man hasst es! Diese Tatsache macht es fast jedem Fan des Spiels Monopoly schwer, Mitspieler zu finden. Jetzt gibt es endlich eine mehr als zufriedenstellende Lösung: Eine Online-Variante names Monopoly City Streets. Groß war der Ansturm Mitte der letzten Woche. Zu groß für die Server. Mittlerweile ist der Aufruf wieder möglich. Doch was steckt hinter dem faszinierenden Projekt?
Der Spielehersteller Hasbro startet zusammen mit Google das Projekt, Monopoly auf Google Maps zu spielen. Was heißt: Das Spielfeld ist die Welt! Einschränkung gibt es nur bei kleinen Straßen, die nicht mit dem Spiel verbunden sind. Eine gigantische Sache! Wie läuft sie ab?
Nach dem Aufruf der Spieleseitehat man die Wahl der Sprache. Das Spiel ist in deutsch, englisch, spanisch, französisch und holländisch verfügbar. Der Registrierungsprozess ist ein wenig ungewohnt: Bevor man sich registrieren kann muss man schon die erste Straße aussuchen die man kaufen möchte. Die Siche funktioniert etwa wie in Google Maps: Man gibt einfach einen Straßennamen sowie einen Ort ein. Hat man die Straße gefunden, kann man diese kaufen (lila-farbene Straßen gehören der Bank und können gekauft werden, blaue Straßen gehören schon einem anderen Spieler und können nur mit entsprechendem Angebot abgeworben werden, rote Straßen sind nach der Registrierung die eigenen Straßen). Hat man die straße ausgesucht, kommt die eigentliche Registrierung die nicht viele Daten erfordert und in wenigen Augenblicken erledigt ist. Auf der frisch erworbenen Straße kann man auch gleich Gebäude errichten. Es gibt unterschiedlich große Gebäude die unterschiedlich Miete einbringen.
Wer kommt über die Straßen damit ich Miete erhalte? Niemand. Eine Straße ist mit entsprechender Bebauung einen bestimmten Mietbetrag wert, dann man 1X am Tag gutgeschrieben bekommt. Es gibt kein Los, kein Gefängnis. Wie auch? Es gibt ja keine Spielfiguren. Das macht aber nichts. Die Miete kommt sozusagen von der Bank und es gibt andere Möglichkeiten die Gegner zu ärgern (dazu gleich).
Während des Spiels erhält man unregelmäßig Ereigniskarten, die wie im Brettspiel gute oder schlechte Ereignisse für einen bereit halten. So muss man für bestimmte Ereignisse Strafen zahlen erhält aber bei entsprechndem "Losglück" die Möglichkeit, Störgebäute wie Kraftwerke auf des Gegners Straßen zu bauen die dazu führen, dass dieser für diese Straße keine Miete erhält bis er mit einer entsprechenden Ereigniskarte das Störgebäude wieder entfernen kann. Schützen kann man sich gegen Störgebäude mit entsprechenden Bonusgebäuden wie Parks und Stadien, die man auch per Ereigniskarte erhält.
Natürlich kann man auch um Straßen feilschen. Das Geld das man bietet wird gleich vom Konto abgezogen. Wird man überboten oder wird das Angebot abgelehnt, wird es wieder gutgeschrieben. Da es sich dem Spiel sicherlich Kandidaten gibt die das Spiel anspielen dann aber die Lust verlieren, wurde eine inteliegente Funktion eingebaut: Ein Angebot gilt nach 7 Tagen als angenommen, wenn der Straßeninhaber nicht reagiert. Klasse, nicht?!
Ich kann jedem Monopoly-Fan nur empfehlen das Spiel zu testen. Argumente dafür sind sicherlich, dass man nicht auf reelle Mitspieler angewiesen ist, es nichts kostet und durch die echte Welt ungemein Spaß macht (wo bekommt man sonst die Gelegenheit in seiner Straße ein Schloss zu bauen?). Einziger Wermutstropfen: Das Spiel läuft vorerst nur bis zum 31.01.2010. Ob das Projekt dann eingestampft oder kostenpflichtig wird, ist noch nicht bekannt. Ich vermute Hasbro und Google machen die Zukunft vom Erfolg abhängig. Stand jetzt dürfte das Spiel wie sein Vorbild in Brettspielform eine große Zukunft haben.
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Das Besuchertauschprogramm ChrunchingBaseTeam.com gab heute bekannt, dass die Credits nun bei Wechsel-Boerse.de gegen ertauscht oder gegen eine andere Internet-Währung eingetauscht werden können. Andere dort gehandelte Währungen sind z.B. Klammlose, eBesucher-Punkte oder Primera. Insgesamt sind es aktuell 25 Währungen. Hier ist die Original-Nachricht:
Nun können auch die Credits von CrunchingBaseTeam.com, kurz CBT, bei Wechsel-Börse.de gehandelt werden. Damit wurde die zehnte Währung eines Besuchertauschs dort aufgenommen. Erste Angebote für CBTs sind verfügbar. Um mit CBT zu verdienen bedarf es nur eines kostenlosen Accounts bei Wechsel-Boerse.de, der kurzen Eröffnung eines Schnittstellenkonto bei CrunchingBaseTeam.com in Ihrem persönlichen Account unter "Schnittstelle API" -> "Konto eröffnen" und der Verknüpfung mit Wechsel-Boerse.de unter Kontenverwaltung.
Hier ein kleiner Einblick in Wechsel-Boerse.de: Wechsel-Börse bietet einen freien Handelsplatz für aktuell 25 Währungen. Angebot und Nachfrage bestimmen unmittelbar die Kurse. Dies gilt auch für den Ankauf und Verkauf von Internetwährungen mit Echtgeld. Hier bestimmen die Mitglieder den Losepreis, eBesucherpreis, …
Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick:
* Sicher ist Sicher: Alle Transaktionen bei WechselBörse laufen über unseren internen Treuhandservice. Sie gehen mit Transaktionen bei WechselBörse also kein Ausfallrisiko ein, da alle Transaktionen auf Guthabenbasis erfolgen.
* Sofortige Gutschrift: Transaktionen bei WechselBörse werden sofort ausgeführt und gutgeschrieben. Sie können also unmittelbar nach der Transaktion ihre Lose/Credits/Punkte auszahlen und nutzen.
* Sehr günstig: Für Mitglieder sind Transaktionen von einer Internetwährung zu einer anderen Internetwährung kostenlos. Bei Echtgeldtransaktionen zahlt der Verkäufer günstige 5 % der Gutschrift als Transaktionsgeühr. Das Einstellen von Angeboten ist generell kostenlos. Selbstverständlich ist auch die Mitgliedschaft kostenlos!
* Im Echtgeldhandel sagenhaft gute Kurse: WechselBörse bietet als erste Onlineplattform einen direkten Kauf/Verkauf von Internetwährungen an andere Mitglieder. So sind für unsere Mitglieder stets Bestkurse möglich. Unser Treuhandservice sichert hierbei Käufer und Verkäufer ab. Mehr Informationen
* Besonders für Gewerbetreibende interessant: WechselBörse zeigt bei allen Echtgeldtransaktionen an, wo das Mitglied sitzt (Land), ob das Mitglied eine Rechnung ausstellen und die Umsatzsteuer ausweisen kann. So können Gewerbetreibende die günstigsten Angebote auswählen. Zusätzlich sind diverse Schnittstellen zum automatischen Handel integriert. Wir bieten hier auch individuelle Entwicklungen für Shop-Systeme etc. an, wenden Sie sich hierzu vertrauensvoll an uns.
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So kennt man es: Der eine Fernsehsender bringt eine neue Art von Kochsendung, wollen die anderen ihm in nichts nach stehen. Eine neue Gerichtshow und die anderen ziehen nach. So scheint es auch bei meme. Noch nie gehört? Ich bis heute auch nicht. Das von Yahoo! ins Rennen geschickte meme soll wohl der Twitter-Killer werden. Ich bin skeptisch. Aber da ich für alles offen bin, habe ich mich gleich angemeldet.
Um bei meme starten zu können, benötigt man einen Yahoo!-Acount, den man mit meme verknüpft. Aktuell benötigt man noch eine Einladung eines meme-Mitgliedes (vielen Dank an dieser Stelle an Christoph Z.). Nach der ersten Anmeldung merkt man schnell, dass meme an Twitter angelehnt ist (um nicht zu sagen "abgekupfert").
So ist das Aussehen von meme genauso spartanisch wie bei Twitter. Es steht aber eine Menüleiste zur Verfügung, anhand deren man verschiedensten Content (Text, Bilder, Video & Audio) ohne Drittanbieter-Tools veröffentlichen kann. Die Textnachrichten sind auf 2000 Zeichen begrenzt. Das Aussehen von meme lässt sich anhand von vier verschiedenen Themes ändern. Eine Möglichkeit eigene Hintergründe hochzuladen gibt es aktuell nicht. Für die Account-Darstellung selbst hat man ein Profil-Bild sowie eine 100-Zeichen-Beschreibung zur Verfügung. Die Profildarstellung erscheint im ersten Moment sehr mager. Klickt der Profil-Besucher allerdings auf das Profilbild hat er die Möglichkeit, in das ausführliche Yahoo!-Profil zu verzweigen wo im alle vom Benutzer freigegebenen Informationen zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit im meme-Kurzprofil zumindest eine URL zu hinterlegen, vermisse ich allerdings schon. Aktuell gibt es meines Wissens auch noch keine Schnittstelle, um z.B. einen WordPress-Blog „memen“ zu lassen.
Tja, was ich mein Fazit? Microblogging ist modern. Meme ist nett. Was meme interessanter als Twitter macht weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Wäre meme vorher da gewesen, hätte Twitter sicher keine Chance. Tatsache ist, dass Twitter „kult“ ist und wegen der begrenzten Anzahl an Zeichen auch einen gewissen Charme hat. Wer mehr will, kann ja bloggen… Interessant wird sein, wie die Suchmaschinen die meme-Profile bewerten werden. Die Twitter-Profilseiten liegen bei Google ja sehr weit vorne. Ich denke, dass Microsoft die Yahoo-Seiten in der Suchmaschine Bing schon puschen wird. Wenn auch noch FacebookI seinen Microblogging-Sprössling ins Rennen schicken wird, gibt es sicher ein spannendes Rennen. Ich werde die Sache jedenfalls beobachten und meme parallel (sicher nicht so intensiv) nutzen. Von Twitter hätte anfangs sicher auch kaum jemand gedacht (fragt man die Leute jetzt ist dem natürlich nicht so), dass es sich durchsetzen würde.
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Ja, nicht ganz frisch, aber besser spät als nie: Durch Zufall bin ich die letzten Tage auf den Webdienst MyON-ID gestoßen.
Auf den ersten Blick scheint MyON-ID ein kleines weiteres Sternchen am Social-Network-Firmament (oder Gemüsescheibe im Web-2.0-Eintopf?) zu sein. Beim genaueren Hinsehen merkt man schnell, dass diese Bezeichnung dem Projekt nicht gerecht werden würde.
Das Präsentieren von Inhalten mit Hilfe von Baukastensystemen ist schon lange nicht mehr nur Weblogs vorbehalten. MyON-ID scheint für diese beliebte Form der Datenveröffentlichung der vorläufige Höhepunkt zu sein: Man hat die Möglichkeit alle seine Netzaktivitäten wie beispielsweise Blog, Twitter oder Last.fm zu einem neuen Webauftritt zu bündeln. Grandios diese Idee, finden Sie nicht? Möchte man doch so viele Menschen wie möglich erreichen, aber dafür nicht den Interessenten eine Hand voll URL´s mitteilen müssen. Hier lässt sich Alles aus einer Hand anbieten. Der Pflegebedarf hält sich dabei sehr in Grenzen, da die Inhalte eben von anderen Quellen herangezogen werden. Zudem hat man aber auch die Möglichkeit, innerhalb von MyON-ID eine Art Mini-Blog (um den Begriff Microblogging in dem Zusammenhang zu vermeiden) zu schreiben.
Über MyON-ID kann man nicht nur Informationen veröffentlichen sondern auch schauen, welche Infos das Netz über einen bereit hält. Ähnlich der Personen-Suchmaschine Yasni sucht MyON-ID alle fünf Tage nach neuen Informationen. Das Monitoring findet anhand des Namens statt.
Natürlich leben auch die Betreiber von MyON-ID nicht nur von Luft und Pixel. Daher gibt es für 5,99 Euro im Monat die Möglichkeit, seinen Basis- in einen Premium-Account umzuwandeln. Zu den Vorteilen gehört unter Anderem die Möglichkeit, Google-Anzeigen im Profil zu schalten, eine eigene Domain sowie ein erweitertes Monitoring.
MyON-ID geht im Social-Networking neue Wege. Ich denke das sich der Dienst langfristig etablieren wird. Aufgrund des nidrigen zusätzlichen Aufwands werde ich MyON-ID auf jeden Fall nutzen.











