Archiv für Oktober 2009

Ja, ich gebe es zu: Wir Schwaben sind manchmal etwas knausrig.

Aber trotzdem Komfort-liebend. Die BlackBerry-Option war mir für den privaten Gebrauch meines Bold´s doch etwas zu teuer. Aber durch Zufall habe ich wohl eine Möglichkeit entdeckt, mir mit Hilfe meines Datentarifs eine Push-Mail-Funktion zu ermöglichen. Das Stichwort heißt Google Mail.

Google bietet für BlackBerry´s einen Mail-Client für den hauseigenen Mail-Dienst an. Gleichzeitig kann man über Google Mail aber Mails anderer Postfächer empfangen und auch senden (POP3 und SMTP machen es möglich). Man nutzt Google Mail praktisch nur als Webmailer bzw. die kostenlose BlackBerry-App als Mail-Client. Dabei kann man auch festlegen, ob die Mails auf dem Ursprungsserver gelöscht oder beibehalten werden sollen. Als Speicher stellt einem Google großzügig über 7.000 MB zur Verfügung. Die Einrichtung funktioniert so einfach wie bei anderen Mail-Clients (wie beispielsweise Outlook, Outlook Express oder Thunderbird). zudem bietet Google im Webmailer von Google Mail (bedingt auch in der BlackBerry-App) nette Features wie Label (Kategorisierung von Mails), Ordner oder eine Aufgabenverwaltung. Solche Dinge sind nicht bei vielen kostenlosen Diensten zu finden.

Meine bisherigen Tests liefen alle erfolgreich. Einziger Nachteil ist, dass man den Interval der Abfragen nicht festlegen kann. Aber für umme nimmt man dieses Manko gerne in Kauf. Daher gibt es eine klare Empfehlung!

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Versatel hat es doch tatsächlich geschafft: Wir haben wieder Internet und Telefon (und das ohne UMTS und Handy).

Die Inbetriebnahme des Telefons hat etwas länger gedauert. Da unser unkaputtbares Gigaset von Siemens ein Analog-Telefon ist, die Splitter-Kombi-Box von Versatel aber keinen Analogwandler hat (damit lassen sich Analog-Telefone an einem ISDN-Anschluss betreiben), konnte es nicht funktionen. Gut wenn man nicht alles gleich weg wirft: Die ca. 4 Jahre alte Box von Arcor hat so einen Wandler und somit funktioniert das Analog-Telefon am ISDN-Anschluss.

FritzBoxen sind meiner Ansicht nach die am einfachsten zu bedienden Router. So war es auch kein Problem die AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7270 zum Laufen zu bekommen. Leider macht mir hier die Geschwindigkeit noch Probleme. Nun, Versatel schrieb ja, dass bei mir nur eine Geschwindigkeit von bis zu 12.000 kbit/s erreicht werden können. Daher sind die knapp 10.000 kbit/s die momentan laufen akzeptabel. Allerdings ist hier in Sachen Preis das letzte Wort noch nicht gesprochen. Mal schauen wie kundenfreundlich Versatel wirklich ist. Die Anfrage bei der Verbraucherzentrale ist ja noch offen.

Ich bin jetzt erstmal glücklich :-)

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Morgen ist es soweit: Ab 9:00 (MESZ) startet der Verkauf von den neuen de-Domains nach dem "First come – first served"-Prinzip. Genau handelt es sich dabei um ein- und zweistellige Adressen und Adressen, die ausschließlich aus Ziffern bestehen. Der Run wird groß sein. Aber auch die Anwälte dürften sich die Hände reiben. Einige, ausschließlich am Wiederverkauf interessierten Registrare haben sich sicher im Vorfeld schon Gedanken gemacht, mit welchen Domains etwas zu holen ist. Nicht wenige Firmennamen lassen sich mit 1 oder 2 Stellen abkürzen. Nicht weniger attraktiv sind Jahreszahlen oder Zahlencodes. Bleibt abzuwarten wie die Sache ablaufen wird – ich bin gepannt.

Die wichtigsten Änderungen:

  • Auch ein- und zweistellige sowie reine Zifferndomains können jetzt registriert werden.
  • Domains, die einem Kfz-Kennzeichen oder einer TLD entsprechen, sind frei gegeben.
  • Erlaubte Zeichen für Domains sind die Ziffern 0 bis 9, der Bindestrich, die lateinischen Buchstaben a bis z und die weiteren Buchstaben aus der aktuell gültigen Anlage zu den Domainrichtlinien.
  • Eine Domain darf mit einem Bindestrich weder beginnen, noch enden. Auch Bindestriche an dritter und vierter Stelle der Domain sind nicht zulässig.
  • Die Mindestlänge einer Domain liegt bei einem Zeichen.
  • Die Maximallänge einer Domain beträgt 63 Zeichen (bezogen auf den Domain-ACE) – jeweils exklusive .de.
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Habe das Upgrade eben ohne Probleme durchgeführt… per UMTS.

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Nachdem ich am Samstag die Vorstandsbeschwerde an Versatel schickte, bekam ich gleich gestern einen Anruf. Da ich gerade nicht ran gehen konnte kam eine SMS mit der Bitte um Rückruf. Und zwar keine Service-Nummer sondern eine Direktdurchwahl. Es würde furchtbar Leid tun, es lagen wohl Mißverständnisse bezüglich des Termins vor und ich solle die Bestätigungsschreiben von 1&1 durchfaxen. Am Ende der Odyssee würden wir uns über die Kosten unterhalten. Heiße Luft oder ernsthaftes Bemühen? Ich werde es sehen und berichten. Die neue FRITZ!Box Fon WLAN 7270 kam gestern jedenfalls schonmal "pünktlich".

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Nach eigenem Browser und eigenem Handy-Betriebssystem hat Google ein eigenes Betriebssystem für PC´s, Notebooks, Netbooks, usw. angekündigt. Nächstes Jahr soll es soweit sein und die IT-Welt hechtet sich von Info-Schnipsel zu Info-Schnipsel. Viel ist noch nicht bekannt. Nur das es ein recht schmales Betriebssystem werden soll, dass auf Cloud Computing baut. Das heißt: Die meisten Applikationen laufen zentral im Netz und werden über den Browser aufgerufen.

Der Vorteil liegt darin, dass das System schneller und nicht so anfällig ist. Der Nachteil ist, dass für die Ausführung der Programme eine Verbindung vorhanden sein muss. Da der Trend aber allgemein in Richtung totale Vernetzung geht, ist dies kein bedeutender Nachteil. Interessant wird sein, wie sich der Softwaremarkt bei einem etwaigen Erfolg von Chrome OS entwickeln wird und wie es mit der Verfügbarkeit von Programmen in der Einführungsphase aus sieht. Ich könnte mir vorstellen, dass Chrome OS vor allem für Netbooks interessant ist die naturgemäß über eine geringe Leistung und eine mobile Anbindung verfügen. Meiner Einschätzung nach wird durch Chrome OS die Luft für Linux dünner. Windows- und Mac-Nutzer werden vermutlich ihren Systemen treu bleiben wenn sie bisher nichts vermissten (zudem zeigen Microsoft mit Windows 7 und Apple mit Mac OS X Snow Leopard das sie nicht auf der Stelle stehen bleiben). Was viele Leute aber gerade von Linux abschreckt (trotz der guten Performance auf Netbooks) ist die Verfügbarkeit von Programmen bzw. die sehr gewöhnungsbedürftige Installation dieser. Interessant dürfte auch die Frage sein was an der Gerüchten dran ist, dass auch Apple in den Netbook-Markt vorstoßen möchte.

Ich bin gespannt wie sich die Sache entwickelt. Hat das Betriebssystem die Qualität des Browsers ist es sicherlich wert, es mal an zu testen. Aber warten wir erstmal das Release ab.

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Nein. so weit bin ich noch nicht. Allerdings schwingt doch ein wenig Nostalgie (war nicht alles einfacher mit EINEM Anbieter und einem Wählscheibentelefon?) mit wenn ich daran denke, dass mein am 17.08. beantragter Versatel-Anschluss immer noch nicht frei geschalten ist. Wenigstens in einem ist Versatel vorbildlich: Den ersten Platz beim Ignorieren von Anfragen haben sie sicher. Stattdessen verschicken sie nicht gerade zufriedenstellende Auftragsbestätigungen. Der Anschluss soll nun am 23.10. frei geschalten werden. Angeblich liegt es an der Freigabe des alten Anschlusses durch 1&1, die mir allerdings die Abschaltung zum 01.10. lange Zeit vorab schon bestätigten und dies auch pünklichst durchführten. Meine Handy-Rechnung wächst und wächst…

Zudem wurde mir mitgeteilt, dass die „Downstream-Bandbreite bis zu 12MBit/s betragen wird“. Ich habe DSL 16000 beantragt und laut der Verfügbarkeitsprüfung auf der Versatel-Seite wurde mir die Verfügbarkeit auch bestätigt. Für was gibt es die Prüfung wenn diese nichts taugt? Ich finde es bedenklich, dass dies erst nach Ablauf des Widerrufrechts bestätigt wurde und ich bin mir sicher, dass es irgendwo im Kleingedruckten einen Absatz gibt, der Versatel von der Haftung befreit.

Ich habe mich nun Hilfe suchend an den Vorstandsvorsitzenden Herrn Alain D. Bandle sowie zeitgleich an die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gewendet. Ich habe wenig Hoffnung viel zu erreichen. Allerdings wäre ein finanzieller Nachlass schon angebracht.

Geschäftsschädigender Rufmord liegt mir fern. Aber nach meinen bisherigen Erfahrungen lautet meine persönliche Empfehlung: Hände weg von Versatel!

Für hilfreiche Tipps bin ich natürlich immer offen.

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Alles hat ein Ende… so auch die leider die Flitterwochen. Ich melde mich im kalten Deutschland zurück. Die lange Heimreise und die ca. 30 Grad Temperaturunterschied machen mir zu schaffen. Allerdings bringe ich aus Dubai viele tolle Eindrücke, Bilder und neue Ideen für den Blog mit. So wird es in den nächsten Tagen Berichte über den immer noch nicht freigeschalteten DSL-Anschluss, das angekündigte Google-Betriebssystem Chrome OS, Google´s Wave, meinen bevorstehenden Notebook-Kauf geben. Ihr könnt gespannt sein. Jetzt kümmere ich mich erstmal um die vernachlässigte Katze sowie meinen schon leicht angestaubten Blackberry.

 

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Liebe Leserschaft,

wenn Ihr diesen vorbereiteten Artikel lest, befinde ich mich schon auf dem Weg in die Flitterwochen (wie einige von euch wissen habe ich ich am Samstag geheiratet). Da die AdSense-Anzeigen nicht so viel abwerfen das ich mir in Dubai eine UMTS-Verbindung leisten kann (und selbst wenn), wird der Blog in den nächsten zwei Wochen nicht aktualisiert und auch keine Kommentare freigeschalten. Genießt das kühle Wetter – bis die Tage ;-)

Sascha

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Wer hatte in den 90ern nicht den Drang nach außerirdischem Leben zu suchen und installierte dafür den guten alten schwarz/weiß-Client auf seinem Rechner? Mittlerweile dient das Projekt nicht mehr nur nach der Suche von Marsmenschen (es wird z.B. auch nach Krankheiten und Klimaentwicklung geforscht) und der Client ist auch hübscher geworden. Wie selbstverständlich installiere ich heute noch bei jeder Reinstallation meines PC´s den BOINC-Client auf´s Neue mit der festen Überzeugung, mit meiner ungenutzten Rechenkraft etwas Gutes zu tun. Was BOINC kann, wird auf der Seite von SETI.Germany sehr gut erklärt:

Die Idee des verteilten Rechnens entstand Ende der 90er Jahre bei der Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) durch die Universität von Kalifornien: Mit Radioteleskopen wird der Himmel nach außerirdischen Signalen abgehört. Die gesammelten Daten der Teleskope mussten untersucht werden, allerdings reichten die Computer der Universität nicht aus, um diese Menge an Daten zu untersuchen – man kam zu der Idee die Daten übers Internet zu versenden, damit sie von privaten PCs analysiert werden und die Ergebnisse zurück geschickt werden.

Spinnerei oder sinvolle Sache? Mich würde interessieren, wer sonst noch den BOINC-Client mit welchen Projekten laufen lässt.

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