Archiv für die Kategorie „Homerecording“

Neues kam kurz vor Pfingsten vom Hersteller für Audio-Hard- und Software Novation. Dieser kündigte an, dass es für jedes verkaufte Novation Nocturn Controller-Keyboard (egal ob 25 oder 49 Tasten) kostenlos die Programme V-Station, B-Station, FX Suite und Automap Pro dazu gibt. Alleine mit V-Station und der FX Suite wäre man schon bei über 110 €. Bedenkt man den Preis der Nocturn´s (ca. 170€ für 25 Tasten und ca. 230 € für 49 Tasten) ist das Angebot phänomenal.

Das Angebot gilt auch für schon erworbene Geräte. Die Software lässt sich problemlos von der Novation-Seite herunterladen. Die Freischaltcodes werden nach erfolgreiches Registrierung des Nocturn´s per Mail verschickt (ich hatte sie nach nicht einmal fünf Minuten). Wie lange das Angebot für künftig gekaufte Geräte bestehen bleibt, ist noch nicht bekannt. Das heißt: Wer sich eh einen Midi-Controller-Keyboard kaufen wollte, sollte bei Novation dringenst vorbei schauen.

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Neben einigen anderen Angeboten bietet Yellow Tools das im Rahmen einer "Fire Sale"-Aktion 999 Exemplare der beliebten Samling-Workstation Independence Pro für 149 Euro anstatt 399 Euro an. Dieser Preis ist angesichts der 70 GB umfassenden Sound Library unglaublich und bietet einen satten Grundstock für jedes Studio. Hier gibt es einen Testbericht auf recording.de, die offizielle Ankündigung von Yellow Tools gibt es hier. Interessant ist auch die Tatsache, dass diese Version keinen USB-Dongle mehr benötigt. Eingesetzt werden kann Independence Pro als VST Plug-in (Mac und PC), als RTAS Plug-in (Mac und PC), als AudioUnits Plug-in (Mac) und als leistungsstarke Standalone Version (Mac und PC).

Außer über den Direktvertrieb bekommt man das Angebot auch über Best Service. Auch Thomann bietet die Software für 149 Euro an.

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Um den NBE-Blog ist es ruhig geworden seit unserem Umzug. Doch so langsam neigt sich die "Grobarbeit" dem Ende zu. Auch mein künftiges Studiozimmer dient nicht mehr ausschließlich als Lagerraum. Die Regale stehen, das Ledersofa und auch mein künftiger Arbeitsplatz – ein Glorious Workbench in weiß. Grund genug ein wenig über den Tisch zu berichten.
Schwierig war es anfangs, über den Tisch genauere Maß-Informationen zu erhalten. Weder Musicstore, noch Music-Town und zuletzt nicht mal der Hersteller selbst sahen sich in der Lage, mir das Höhenmaß des Keyboardauszuges mitzuteilen. Von Music-Town erhielt ich zumindest eine Vermutung… Einzig das Musikhaus Korn schrieb mir sehr schnell eine Antwort, wodurch dieses auch den Zuschlag erhielt.

Gestern war der Aufbau des Tisches an der Reihe. Dieser verlief absolut problemlos. Die Anleitung ist nicht ganz so detailiert wie man es von IKEA-Möbeln gewöhnt ist, aber es reicht. Die Verarbeitung ist sehr gut. Meiner Meinung nach gibt es in dieser Preislage keinen besseren Tisch für Musikproduktion. Leider passt mein Masterkeyboard (CME UF 50, ich vermute das höchste Keyboard seiner Art) von der Höhe her nicht in den Auszug und auch auf dem Tisch nimmt es zu viel Platz weg. Ich habe mich daher schweren Herzens entschlossen, mich von ihm zu trennen und mir das Novation Nocturn 49 zu holen. Da ich eh mit dem Gedanken spielte mir aufgrund der fortschrittlichen Automap-Software einen Novation-Controller zu holen, schlage ich hier vielleicht zwei Fliegen mit einer Klappe. Ein Bericht über das Novation-Keyboard folgt natürlich.

Hier sind noch einige Daten zu dem Glorious Workbench:

Features:

* praktische Producing-Workstation zum Werken für Heim- und Projektstudio
* erhältlich in drei Farbvariationen (Walnut, White, Black)
* äußerst stabile und ergonomische Konstruktion
* ausziehbare Lade für Keyboards
* 2 x 4 HE 19" Racks
* Platz für CDs, DVDs, Bücher etc. mit Aussparung zur Kabelführung
* einfacher und problemloser Aufbau
* ausreichend Platz für Tastatur, Maus, Studiomixer und weiteres Equipment
* zweite Ebene für große Displays
* praktische, drehbare Abstellflächen für Monitorboxen

Technische Daten:

* Maße: 1560 x 985 x 580 mm
* Gewicht: 43 kg

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Heute gibt es einen kleinen Tipp zum Thema Dekstopverschönerung. Im Cyberstore des Musikhauses Thomann gibt es seit einiger Zeit kostenlose hochauflösende Wallpaper von Instrumenten und anderen Gerätschaften, nach eigenen Angaben von den besten Fotografen Deutschlands erstellt. Die Bilder dürfen auf Wunsch der Fotografen nicht verändert und (logischerweise) nicht verkauft werden.

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Seit ca. 2 Jahren sind sie auf dem Markt – und seit heute auch bei mir zuhause :-) Unzählige Tests und Kundenbewertungen belegen es: In der Preisklasse (Stückpreis 199 €) gibt es keine besseren Studiomonitore.

Ja, ich habe eine Todsünde begangen: Ich habe mir das Paar KRK RP-6 G2 Rokit (in weiß) ungehört bestellt. Allerdings mache ich mir wenig Sorgen: Ich kenne den Vorgänger und dieser hat mir schon gut gefallen. Da unser Umzug in ca. drei Wochen statt findet und das neue Heimstudio auch nicht gleich in der ersten Zeit fertig sein wird, konnte ich sie bisher leider noch nicht probehören. Dazu kommt (es ist mir ja fast schon peinlich), dass ich dank meiner Räumungswut wegen des Umzugs keine passenden Kabel habe (diese sind allerdings schon geordert). Wenn ich an meine ersten Boxen zum Heimrecordeln denke (Edirol MA 15 D) spielen die KRK´s mindestens eine Liga höher. Und auch meine zwischenzeitlichen Verbesserungen wie z.B. auf die passiven KRK ST8 oder die meiner Ansicht nach im Preis- Leistungsverhältnis auch sehr guten Samson Rubicon 6a liegen klanglich und in der Linearität (schreibt man das so?) weit hinter den aktuellen KRK´s. Die Verarbeitungqualität lässt bis auf den etwas unsauberen Übergang zwischen Frontplatte und den Rest der Box keine Wünsche offen.

Der Tieftonbereich ist durch den 6" Glas-Aramid-Tieftöner für meine Bedürfnisse ausreichend abgedeckt (laut Herstellerangaben bis 49 Hz). Sollte Bedarf nach unten sein, lässt sich das Frequenzspektrum durch einen passenden Subwoofer ergänzen. Ich freue mich schon auf das erste Probehören mit Referenzmaterial.

Ich werde natürlich nochmal berichten sobald die Boxen an ihrem endgültigen Ort in der neuen Wohnung im Einsatz sind. Vorab gibt es hier einen Bericht im Blog Anythingbutipod zu lesen. Zudem kann man sich nach vorheriger kostenloser Anmeldung bei Thomann den Testbericht aus der damaligen Ausgabe von Professional Audio herunterladen (ich stelle ihn hier aus rechtlichen Gründen nicht direkt zur Verfügung).

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Nachdem wir demnächst in eine neue Wohnung ziehen, beginnt für mich jetzt schon die Planungsphase für ein neues Heimstudio. Aktuell lebe ich leider mit der Situation, dass mein Arbeitsplatz akustisch annähernd so optimal wie ein Dixi-Häuschen ist. Dies soll sich in der neuen Wohnung ändern. Die neue Wohnung (und die Zustimmung meiner Frau ;-) ) bietet mir die Möglichkeit, in einem hellen, relativ großen Zimmer einen Audio-Arbeitsplatz einzurichten. Das aber stellt mich wieder vor die Problematik, die akustischen Optimierungen möglichst ansehnlich in das Raumbild zu intigrieren.

Der Vorteil des Raumes ist die Helligkeit durch sehr viel Fenster (grüne Linien). Leider sind diese aufgrund der großen reflektierenden Fläche auch wieder ein Nachteil. Ich könnte der Reflektion der hohen Frequenzen und dem Auftreten von Flatterechos mit einem dicken Vorhang entgegenwirken. Dies ist an der Front kein Problem. Durch das einseitige Anbringen des Vorhangs rechts des Arbeitsplatzes entsteht aber ein unsymetrisches Raumbild. Ich habe aber die Möglichkeit, links des Tisches offene Bücherregale aufzuhängen/stellen, die den Flatterechos entgegenwirken – aber das Absorbations-/Diffusionsverhalten auf den beiden Seiten nicht gleich ist.

Die einfachste Lösung habe ich für Decke und Boden. Der Boden besteht aus Laminat. Einen Teppich möchte ich ungern einsetzen, daher werde ich das Angebot meines Schwiegervaters annehmen, die Decke mit einer Akustikdecke zu verkleiden.

Für die Rückseite (oben) werde ich entweder plane 10cm Basotect-Absorber als Breitbandabsorber verwenden, die ich auch jetzt schon einsetze. Alternativ könnte ich auch die Ecophon-Platten (die ich schon für die Decke verwende – sind für hohe Frequenzen ausgelegt) mit ein wenig Wandabstand anbringen. Zur Diffusion des Schalls könnte ich darauf noch stellenweise Pyramidenschaumstoff von Basotect anbringen.

Das Hauptproblem dürften wie in allen Heimstudios die tiefen Frequenzen sein. Aufgrund der Raumgröße kommen logischerweise nur Nahfeldmonitore in Frage. Allerdings gibt es da bezüglich des Frequenzumfangs eher kleine Unterschiede, so dass ich mich "nur" um die tiefen Frequenzen ab ca. 40 Hz kümmern muss. Kleine Räume (so auch mein zukünftiger) neigen zum Dröhnen. Tiefe Frequenzen lassen sich aber auch nur mit Masse bekämpfen, so dass ich hier das größte Integrationsproblem sehe. Dem Aussehen zuliebe möchte ich wenn möglich nur die hinteren Ecken (oben) behandeln. Bisher hatte ich keine bessere Idee, als Bassfallen selber zu basteln, die vom Boden bis zur Decke reichen. Leider bin ich nicht der geborene Handwerker und den Raum macht es auch um Einiges kleiner. Für jeden anderen Vorschlag bin ich sehr dankbar.

Das sind nun meine erste Planungen. Es stehen annähernd alle Möglichkeiten offen. Da die Einrichtung noch nicht ganz fest steht, bin ich auch sehr flexibel. Ich bin für jeden weiteren Vorschlag sehr dankbar. Die Maßangaben stimmen nicht zu 100%, geben aber sicherlich die Proportionen des Raumes richtig wieder.

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Endlich: ich habe einen Nachfolger für mein defektes MIDI-Keyboard Edirol PCR-M80 gefunden :-) Grund genug, in meinem Blog eine neue Kategorie mit dem passenden Namen Homerecording zu eröffnen. CME UF-50 heißt der Neuzugang in meinem mittlerweile recht überschaubaren Heimstudio-Technikpark. Ich habe mich für die „Lite“-Variante ohne USB-Stick „WIDI-XU“ entschieden. Warum? Strom benötigt das Keyboard ja irgendwie. Das heißt selbst wenn MIDI über Funk übertragen werden würde, benötige ich zumindest das Stromkabel. Und da ich es eh am PC betreibe, habe ich es über ein USB-Kabel angeschlossen, über welches es auch mit Strom versorgt wird. CME-Controllern wird öfters nachgesagt, dass sie mit längeren USB-Kabeln nicht klar kommen. Dies kann ich bis jetzt nicht bestätigen. Ich mich auch für die Variante mit 49 Tasten entschieden (ursprünglich wollte ich ein Keyboard mit 61 Tasten). Grund hierfür war einfach der unschlagbare Preis von 160 € für ein Neugerät. Bisher kann ich aber feststellen, dass mir dies vollauf reicht.

Nach dem Auspacken bin ich erstmal erschrocken. Im Gegensatz zu meinem alten Edirol PCR-M80 (bei dem von heute auf morgen einige Tasten der Klaviatur nicht mehr funktionierten) ist es ein wuchtiges, schweres und absolut bühnentaugliches (worauf ich es wohl nie testen werde) Gerät. Leider so wuchtig, dass es auf dem kleinen K&M-Tisch nicht mehr unter meinen Schreibtisch passt. So steht es nun mehr schlecht als recht (es ist eben sehr hoch) auf meinem Schreibtisch. Aufgrund dieser Tatsache war ich dann auch froh, dass ich nicht die 61er bzw. sogar 88er Variante gekauft hatte ;-)

Das Gerät ist, wie bereits geschrieben, sehr wertig. Dazu trägt nicht zuletzt das Alu-Gehäuse bei. Alle Schieber und Regler haben nicht mehr Spiel als die von meinem alten Edirol. Da ich selbst kein gelernter Klavierspieler bin, kann ich wenig über die Natürlichkeit des Spielgefühls sagen. Allerdings haben die Tasten für mich eine angenehme Gewichtung. Yamaha-Synthesizer (und ich vermute auch der Yamaha-Controller KX61) sind nach meiner Erfahrung da noch weit hinterher. Die Pitchbend- und Modulationsräder sind sehr griffig. Ein wenig ungewohnt ist für mich, dass das Modulationsrad nicht automatisch in die Ausgangslage zurückfedert, hatte ich mich doch durch die Modulations/Pitchbend-Kombi beim Edirol daran gewöhnt. Was ich sicherlich wieder ausgiebig nutzen werde, sind die Transporttaster, um Cubase zu steuern. Da am PC mein Workflow eher nach dem Schritt-für-Schritt-Prinzip abläuft, nutze ich Funktionen wie Klavitatur-Split oder Regler-Layering nicht. Wichtiger ist mir die Einstellung einer festen Anschlagsdynamik. Neben einigen Velocity-Kurven kann man die festen Werte 64, 100 und 127 einstellen. Diese Auswahl reicht mir vollkommen. Unter XP Pro wurde das Keyboard sofort erkannt – es waren keine Treiber nötig. Latenzen konnte ich auch nicht wirklich feststellen. Ich werde mich die kommenden Tage tiefer mit der Editor-Software beschäftigen. Ich möchte das Gerät so gut es geht in Cubase einbinden. Das CME UF-50 kann sich wie alle Geräte der UF-Reihe mit einem Soundmodul oder einem Firewire-Audiointerface erweitern.

Das war eine Kurzvorstellung. Ich hoffe ich konnte einigen Interessierten einen kleinen Überblick verschaffen. Ich freue mich auch über Kommentare von Nutzern, die noch mehr Funktionen des Gerätes nutzen (eventuell auch, wie es sich bei der Steuerung eines Hardware-Sounderzeugers verhält).

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