Man liebt es oder man hasst es! Diese Tatsache macht es fast jedem Fan des Spiels Monopoly schwer, Mitspieler zu finden. Jetzt gibt es endlich eine mehr als zufriedenstellende Lösung: Eine Online-Variante names Monopoly City Streets. Groß war der Ansturm Mitte der letzten Woche. Zu groß für die Server. Mittlerweile ist der Aufruf wieder möglich. Doch was steckt hinter dem faszinierenden Projekt?
Der Spielehersteller Hasbro startet zusammen mit Google das Projekt, Monopoly auf Google Maps zu spielen. Was heißt: Das Spielfeld ist die Welt! Einschränkung gibt es nur bei kleinen Straßen, die nicht mit dem Spiel verbunden sind. Eine gigantische Sache! Wie läuft sie ab?
Nach dem Aufruf der Spieleseitehat man die Wahl der Sprache. Das Spiel ist in deutsch, englisch, spanisch, französisch und holländisch verfügbar. Der Registrierungsprozess ist ein wenig ungewohnt: Bevor man sich registrieren kann muss man schon die erste Straße aussuchen die man kaufen möchte. Die Siche funktioniert etwa wie in Google Maps: Man gibt einfach einen Straßennamen sowie einen Ort ein. Hat man die Straße gefunden, kann man diese kaufen (lila-farbene Straßen gehören der Bank und können gekauft werden, blaue Straßen gehören schon einem anderen Spieler und können nur mit entsprechendem Angebot abgeworben werden, rote Straßen sind nach der Registrierung die eigenen Straßen). Hat man die straße ausgesucht, kommt die eigentliche Registrierung die nicht viele Daten erfordert und in wenigen Augenblicken erledigt ist. Auf der frisch erworbenen Straße kann man auch gleich Gebäude errichten. Es gibt unterschiedlich große Gebäude die unterschiedlich Miete einbringen.
Wer kommt über die Straßen damit ich Miete erhalte? Niemand. Eine Straße ist mit entsprechender Bebauung einen bestimmten Mietbetrag wert, dann man 1X am Tag gutgeschrieben bekommt. Es gibt kein Los, kein Gefängnis. Wie auch? Es gibt ja keine Spielfiguren. Das macht aber nichts. Die Miete kommt sozusagen von der Bank und es gibt andere Möglichkeiten die Gegner zu ärgern (dazu gleich).
Während des Spiels erhält man unregelmäßig Ereigniskarten, die wie im Brettspiel gute oder schlechte Ereignisse für einen bereit halten. So muss man für bestimmte Ereignisse Strafen zahlen erhält aber bei entsprechndem "Losglück" die Möglichkeit, Störgebäute wie Kraftwerke auf des Gegners Straßen zu bauen die dazu führen, dass dieser für diese Straße keine Miete erhält bis er mit einer entsprechenden Ereigniskarte das Störgebäude wieder entfernen kann. Schützen kann man sich gegen Störgebäude mit entsprechenden Bonusgebäuden wie Parks und Stadien, die man auch per Ereigniskarte erhält.
Natürlich kann man auch um Straßen feilschen. Das Geld das man bietet wird gleich vom Konto abgezogen. Wird man überboten oder wird das Angebot abgelehnt, wird es wieder gutgeschrieben. Da es sich dem Spiel sicherlich Kandidaten gibt die das Spiel anspielen dann aber die Lust verlieren, wurde eine inteliegente Funktion eingebaut: Ein Angebot gilt nach 7 Tagen als angenommen, wenn der Straßeninhaber nicht reagiert. Klasse, nicht?!
Ich kann jedem Monopoly-Fan nur empfehlen das Spiel zu testen. Argumente dafür sind sicherlich, dass man nicht auf reelle Mitspieler angewiesen ist, es nichts kostet und durch die echte Welt ungemein Spaß macht (wo bekommt man sonst die Gelegenheit in seiner Straße ein Schloss zu bauen?). Einziger Wermutstropfen: Das Spiel läuft vorerst nur bis zum 31.01.2010. Ob das Projekt dann eingestampft oder kostenpflichtig wird, ist noch nicht bekannt. Ich vermute Hasbro und Google machen die Zukunft vom Erfolg abhängig. Stand jetzt dürfte das Spiel wie sein Vorbild in Brettspielform eine große Zukunft haben.
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2 Kommentare zu „Monopoly City Streets – Der Traum jedes Fans“
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