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Dem aufmerksamen Microblogger ist es sicher schon aufgefallen: Yahoo! hat die Startseite von Meme optimiert. Und das mit ganz interessanten Features:

  • Meme bietet nun eine Suchmaschine. Über diese können auch nicht registrierte Besucher in Meme innerhalb von Posts und Personen suchen
  • Die letzten Posts werden eingeblendet – die Anzeige aktualisiert sich automatisch
  • eine Sammlung interessanter geposteter Bilder wird angezeigt (warum aber gerade diese jeweiligen Bilder, entzieht sich meiner Erkenntnis)
  • In der Fußzeile hat man schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen wie Hilfe, AGB usw.

Ob dies alles reicht um am Thron von Twitter zu wackeln bezweifel ich (immerhin haben sich die Betreiber von Twitter auch mittlerweile aufgerafft, neue Funktionen zu implementieren). Allerdings finde ich Meme nach wie vor ein interessantes Tool welches, zumindest im Moment, noch nicht so gnadenlos von Werbung überschwemmt wird wie Twitter.

Ich möchte an dieser Stelle auch nochmals auf die meme-Gruppe bei Xing aufmerksam machen. Momentan ist dort noch wenig los. Aber was nicht ist ….

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Twitter ist Kult. Punkt? Auf jeden Fall ist Twitter der beliebteste und ein stetig wachsender Microblogging-Dienst. Er hat Fans, Gegner und Neider. Ich persönlich bin ein Twitter-Fan und möchte daher auf dieser Seite gerne die Twitter-Tools vorstellen, die ich selbst nutze. Es handelt sich dabei um Twitter-Clients, Verwaltungstools, Affiliate-Programme und sonstige Werkzeuge.

 


Twitter-Clients

Mein absoluter Favorit unter den Twitter-Clients ist TweetDeck. TweetDeck ist ein sehr übersichtlich gestalteter Desktop-Client, der außerordentlich viele Funktionen bietet. So hat man die Möglichkeit mehrere Accounts zu verwalten, auf mehreren Accounts gleichzeitig zu twittern, die Ansicht nach den eigenen Wünschen zu gestalten (was soll von welchem Account angezeigt werden – alle Nachrichten, direkte Nachrichten oder Mentions), Facebook- und Myspace-Accounts zu verwalten, automatisch Links kürzen zu lassen sowie diverse Such- und Filterfunktionen. TweetDeck arbeitet unter Windows, Mac OS und Linux. Und das Beste: Es ist kostenlos!

Da man mit Twitter ja immer aktuell sein möchte (sei es bezüglich Neuigkeiten zu veröffentlichen oder zu bekommen), benötige ich auch Zugriff auf meine Accounts über meinen BlackBerry. Hierfür nutze ich die kostenlose Version von ÜberTwitter. Diese bietet mir die Möglichkeit, auch mobil mehrere Accounts zu administrieren. Der einzige Unterschied zur kostenpflichtigen Version ist, dass die (seltene) Werbung nicht eingeblendet wird. ÜberTwitter bietet unter anderem eine GPS Positionsuntersützung, durch welche man automatisch den Ort seines Twitter-Accounts ändern oder Bildern und Tweets die aktuelle Position zuweisen kann. Zudem bietet ÜberTwitter auch die meisten Funktionen eines Desktop-Clients. Da die Bedienung über ein Smartphone aber nicht so komfortabel ist, nutze ich meist nur die Grundfunktionen.

UPDATE 12/09: Da ich mittlerweile keinen BlackBerry mehr besitze sondern in die Android-Welt eingetauch bin, nutze ich die kostenlose Version von Twitroid.

UPDATE 02/10: Mittlerweile bin ich auf den Android-Client Seesmic umgestiegen, da dieser 1. übersichtlicher, 2. schneller und 3. auch in der kostenlosen Version Multiaccounting unterstützt.

 

WordPress & Twitter

Ein interessantes Thema für Blogger ist sicherlich das Zusammenspiel zwischen WordPress und Twitter. Es gibt eine Reihe von guten Plugins, welche die Kommunikation zwischen Blog und Twitter vereinfachen.

Das Plugin Comenta WP beispielsweise bietet die Möglichkeit, in Twitter über neue Blog-Kommentare im zu informieren indem es automatisch einen Tweet sendet, sobald es einen neuen Kommentar im Blog gibt.

Feed2tweet twittert bei jedem neuen Artikel bzw. jeder neuen Seite.

Das Plugin FollowMe lädt mit einer Schaltfläche am Rand des Blogs Besucher dazu ein, dem Twitter-Account des Betreibers zu folgen.

Twitter for WordPress bietet die Möglichkeit, die Tweets eines beliebigen Twitter-Accounts im Sidebar anzuzeigen. Im Prinzip könnte man dies auch per RSS-Feed bewerkstelligen, aber das Plugin bietet doch ein paar nette Einstellmöglichkeiten.

Der TweetMeme Retweet Button bietet die Möglichkeit, Blog-Artikel einfach zu "retweeten". Das Plugin steht außerdem auch für TypePad, Blogger, Joomla!, Windows Live Writer, Drupal sowie B2Evolution zur Verfügung.

 

 

Geldverdienen mit Twitter

Auch Twitter bietet die Möglichkeit, sich etwas dazuzuverdienen. Wie bei Blogs auch, läuft dies zum Großteil über Affiliate-Netzwerke. Das heißt: Man bietet seinen Twitter-Account als Werbefläche an.

Der bekannteste und zuverlässigste Anbieter im deutschsprachigen Raum ist unumstritten be-a-magpie. Magpie bietet seriöse sprachabhängige Werbebotschaften mit sehr guter Vergütung. Es stehen auch nur Tweets zur Verfügung, die auch thematisch zum Accout passen. Diese lassen sich manuell oder automatisch twittern. Die Qualität ist auch daher sehr hoch, da der Anbieter regelmäßig die Accounts kontrolliert und schwarze Schafe (z.B. Spam-Accounts) sperrt. Eine Auszahlung ist ab 30 € möglich. Das Guthaben kann man aber auch für eigene Werbekampagnen einsetzen.

Der international bekannteste Anbieter ist RevTwt. Neben Werbe-Tweets in verschiedenen Sprachen (im Gegensatz zu Magpie) kann man diese entweder auch automatisch veröffentlichen lassen oder die Werbebotschaft selbst aus einem Katalog auswählen) gibt es die Möglichkeit, per Short-URL´s zu verdienen. Im Prinzip ganz einfach: Man wandelt über RevTwt ein URL in eine Short-URL um. Wird diese angeklickt, wird vor der eigentlichen Zielseite ein Werbefenster angezeigt. Wird die Werbung angeklickt, verdient man.

Zwei weitere Anbieter bei denen ich Twitter-Account registriert habe, sind ad.fly und Twivert. Ad.fly ist ein reiner Short-URL-Dienst, Twivert sendet automatisch englisch-sprachige Werbe-Tweets. Natürlich gibt es noch viele andere Anbieter. Aber ich denke, man sollte sich auf ein paar wenige sinnvolle beschränken.

 

 

Sonstige Tools

Ein zentraler (meiner Meinung nach unverzichtbarer) Dienst ist SocialOomph (vormals TweetLater.com). Der Dienst bietet schon in der kostenfreien Variante grundlegende Dinge, die den Twitter-Alltag erleichtern. Gleich für mehrere Accounts stehen Funktionen wie Autofollow, automatische Directmessage für neue Follower, Auto Unfollow, Benachrichtigung bei Replies sowie geplante Tweets zur Verfügung.

Ebenfalls unverzichtbar (vor allem bei höheren Follower-Zahlen) ist ein Dienst wie Refollow. Über Refollow ist ein komfortables Follow-Management möglich und es lässt sich z.B. feststellen, wem man alles folgt der einem nicht folgt.

Ein neuer Dienst ist followers4free. Mit diesem kann man andere Twitter-User anhand von beliebigen Schlagwörtern suchen und ihnen automatisch folgen. Dadurch baut man sich eine Folgeschaft unter Usern mit den gleichen Interessen auf. Der Dienst ist kostenlos und da ich der Betreiber bin kann ich auch sagen, dass die Daten sicher sind ;-)

 

 

Fazit

Dienste gibt es wie Sand am Meer und die Auswahl an seriösen und sicher auch unseriösen (z.B. vielen "bekomme-1000-Follower-pro-Tag") Anbietern wächst täglich. Ich denke es muss jeder für sich entscheiden welche Funktionen und Tools er vermisst und somit auf dem "freien Markt" sucht. Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass man den Diensten (fast) immer seine Twitter-Zugangsdaten zur Verfügung stellt.

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Nachdem es den Microblogging-Dienst Meme von Yahoo! nun endlich in einer englischen Version gibt dachte ich mir, dass er auch eine Gruppe beim Business-Netzwerk Xing verdient hat.

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So kennt man es: Der eine Fernsehsender bringt eine neue Art von Kochsendung, wollen die anderen ihm in nichts nach stehen. Eine neue Gerichtshow und die anderen ziehen nach. So scheint es auch bei meme. Noch nie gehört? Ich bis heute auch nicht. Das von Yahoo! ins Rennen geschickte meme soll wohl der Twitter-Killer werden. Ich bin skeptisch. Aber da ich für alles offen bin, habe ich mich gleich angemeldet.

Um bei meme starten zu können, benötigt man einen Yahoo!-Acount, den man mit meme verknüpft. Aktuell benötigt man noch eine Einladung eines meme-Mitgliedes (vielen Dank an dieser Stelle an Christoph Z.). Nach der ersten Anmeldung merkt man schnell, dass meme an Twitter angelehnt ist (um nicht zu sagen "abgekupfert").

So ist das Aussehen von meme genauso spartanisch wie bei Twitter. Es steht aber eine Menüleiste zur Verfügung, anhand deren man verschiedensten Content (Text, Bilder, Video & Audio) ohne Drittanbieter-Tools veröffentlichen kann. Die Textnachrichten sind auf 2000 Zeichen begrenzt. Das Aussehen von meme lässt sich anhand von vier verschiedenen Themes ändern. Eine Möglichkeit eigene Hintergründe hochzuladen gibt es aktuell nicht. Für die Account-Darstellung selbst hat man ein Profil-Bild sowie eine 100-Zeichen-Beschreibung zur Verfügung. Die Profildarstellung erscheint im ersten Moment sehr mager. Klickt der Profil-Besucher allerdings auf das Profilbild hat er die Möglichkeit, in das ausführliche Yahoo!-Profil zu verzweigen wo im alle vom Benutzer freigegebenen Informationen zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit im meme-Kurzprofil zumindest eine URL zu hinterlegen, vermisse ich allerdings schon. Aktuell gibt es meines Wissens auch noch keine Schnittstelle, um z.B. einen WordPress-Blog „memen“ zu lassen.

Tja, was ich mein Fazit? Microblogging ist modern. Meme ist nett. Was meme interessanter als Twitter macht weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Wäre meme vorher da gewesen, hätte Twitter sicher keine Chance. Tatsache ist, dass Twitter „kult“ ist und wegen der begrenzten Anzahl an Zeichen auch einen gewissen Charme hat. Wer mehr will, kann ja bloggen… Interessant wird sein, wie die Suchmaschinen die meme-Profile bewerten werden. Die Twitter-Profilseiten liegen bei Google ja sehr weit vorne. Ich denke, dass Microsoft die Yahoo-Seiten in der Suchmaschine Bing schon puschen wird. Wenn auch noch FacebookI seinen Microblogging-Sprössling ins Rennen schicken wird, gibt es sicher ein spannendes Rennen. Ich werde die Sache jedenfalls beobachten und meme parallel (sicher nicht so intensiv) nutzen. Von Twitter hätte anfangs sicher auch kaum jemand gedacht (fragt man die Leute jetzt ist dem natürlich nicht so), dass es sich durchsetzen würde.

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